| Startseite | |
| Über uns | |
| Semesterprogramm | |
| Chargen | |
| Fotos | |
| Kontakt | |
| Gästebuch | |
| Bude/Heim | |
| Mitgliederbereich | |
| Links | |
| Archiv | |
![]() |
Amicitia |
Das Prinzip amicitia in der KÖL Theresiana. Die Verbindung bekennt sich zur Idee der Brüderlichkeit, die sie innerhalb der Gemeinschaft auf besondere Weise zu verwirklichen sucht. Theresiana verlangt von ihren Mitgliedern jenes Maß gemeinsamen Lebens nach den Prinzipien religio, patria und scientia, aus dem die Lebensfreundschaft entsteht. Aus dieser Gemeinsamkeit haben alle Mitglieder der Verbindung den Anspruch auf redliche Hilfsbereitschaft und bewußten Vertrauensvorschuß. Äußeres Zeichen der Freundschaft zwischen allen Mitgliedern der Verbindung ist das brüderliche "Du". Einerseits trägt jedes Verbindungsmitglied ein Band um die Brust, was die Zusammengehörigkeit symbolisiert, und ein Couleur auf dem Haupt, was das Bekenntnis zum Bund als Ganzem darstellt; zum Anderen hat jedes geburschte Mitglied einen Eid geschworen, in welchem es versprochen hat, die "Interessen des Bundes zu fördern und den anderen Bundesbrüdern ein wahrer Freund und Bruder zu sein." Da diese Zeichen und dieses Versprechen nicht nur Äußerlichkeiten und Oberflächlichkeiten darstellen, sondern jedem einzelnen neben den Rechten, die sie ihm einräumen, auch einiges an Pflichten und Engagement abverlangen, ist Nächstenliebe für jeden Christen ein grundlegender, unbedingt einzuhaltender Wert. Um so mehr muß dieser in einer katholischen Verbindung zum Tragen kommen. Die Bundesbrüder sollen einander in Respekt begegnen, einander achten und es unterlassen, den Anderen in irgend einer Form zu schädigen. Dies wird gerade dann wichtig, wenn - wie es immer wieder vorkommen kann - Personen in den Bund eingegliedert werden, die dem Einen oder Anderen nicht willkommen sind. Eine tiefe Freundschaft kann nicht erzwungen werden, allerdings soll jedem Kommilitonen, gegen den eine allfällige Ablehnung besteht, in geziemender Achtung begegnet werden, sollen Courtoisie und grundlegende Umgangsformen eine Selbstverständlichkeit darstellen. Aus dem Prinzip Amicitia gehen nicht nur Auflagen für den Umgang untereinander hervor, sondern auch für die Beziehung zur Korporation. Das einzelne Mitglied hat es zu unterlassen, sich so zu betätigen, daß daraus eine Diskreditierung des Bundes erfolgt. Nach außen hin darf nicht nur der Einzelne Rückendeckung erwarten, sondern der Bund als Ganzes eine um so größere, wofür sich jeder einzelne in der Öffentlichkeit tatkräftig einzusetzen hat. Eine richtig gelebte Amicitia läßt eine erfüllte Studienzeit erleben, viele Dinge, die den zwischenmenschlichen Umgang betreffen ins spätere Leben mitnehmen, Personen kennen und schätzen lernen und einen Beitrag zu einem von Toleranz, Nächstenliebe und Achtung geprägten Menschenleben leisten. |